n8n statt Zapier — warum wir komplett umgestiegen sind

Wir haben 6 Monate Zapier genutzt, dann auf n8n umgestellt. Das Ergebnis: 80 % weniger Kosten, doppelte Geschwindigkeit, EU-Hosting, kein Datenabfluss in die USA. Hier ist die Bilanz.
Automation ist heute Pflicht. Aber welcher Anbieter?
Was Zapier kann
- ·Sehr einfach zu starten
- ·Riesige App-Bibliothek
- ·Cloud-only — keine Wartung
- ·Teuer ab 100+ Tasks/Tag (~30 €/Monat aufwärts, schnell 100+ €)
- ·US-Hosting — DSGVO problematisch
Was n8n kann
- ·Open Source — selbst hostbar oder Cloud
- ·Code-Nodes für komplexe Logik (JavaScript / Python)
- ·EU-Hosting möglich — DSGVO-konform
- ·Self-Hosted ab 5 €/Monat (kleine VPS reicht)
- ·Steile Lernkurve am Anfang
Unsere Migration
6 Wochen für 23 Workflows. Setup einmal aufgesetzt (Hostinger VPS, Docker, n8n, SSL), läuft seit 18 Monaten ohne nennenswerte Ausfälle.
Vorher Zapier: 130 €/Monat für ~3.000 Tasks
Jetzt n8n self-hosted: 12 €/Monat (VPS) + 0 € Lizenz, unbegrenzt Tasks
Praxis-Workflows die wir täglich laufen lassen
1. Social-Media-Bilder automatisch erstellen (Gemini API → Postfast → Posten)
2. Podcast-Upload (RSS → Podigee → Notion-DB)
3. Mail-Filter für Service-Anfragen (Gmail → Claude → Antwort-Vorschlag)
4. Lexware-Rechnungen automatisch hochladen (Mail-Anhang → API → Lexoffice)
5. Newsletter aus Blog-Posts (Blog-RSS → MailerLite-Draft)
Wann du bei Zapier bleibst
- ·Du brauchst nur 1–2 simple Workflows. Setup-Zeit lohnt sich nicht.
- ·Du willst keine Infrastruktur — auch keine Cloud-VPS.
Wann du auf n8n wechselst
- ·5+ Workflows parallel
- ·DSGVO ist relevant
- ·Du willst Geld sparen auf 18+ Monate
- ·Du brauchst Code-Logik (KI-Prompts, komplexe Datenmanipulation)
Unser Tipp: Probier n8n Cloud zuerst (kostenlos für 5 Workflows). Wenn's klickt, geh self-hosted.

